UNEXPECTED LESSON 1 – Opening

24.05.2026 - 27.05.2026

Die Reihe "UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“ eröffnet mit einem Eröffnungsprogramm vom 24.-27. Mai 2026.

 

SOMEWHERE AT THE BEGINNING
Performance von Germaine Acogny
25./26. Mai 2026, 19.00 Uhr
Radialsystem, Berlin

Germaine Acogny, Ikone des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes und Trägerin des Goldenen Löwen der Biennale Danza, begibt sich mit dem berührenden Solo „Somewhere at the Beginning“ auf einen tastenden Weg in die Vergangenheit: zu den Ursprüngen und den Ahnen, die sie wie Schatten und Zeugen begleiten. Germaine Acognys Körper erzählt von Aufbruch und Rückkehr, vom Verlassen des afrikanischen Kontinents, vom Leben im europäischen Exil und von der Heimkehr. „Somewhere at the Beginning“ entfaltet sich als leiser Dialog zwischen Kontinenten und der Suche nach Identität – niemals abgeschlossen, niemals endgültig, sondern immer wieder neu im Werden. In der intimen Regie des deutsch-französischen Regisseurs Mikaël Serre öffnet sich ein Raum des Erinnerns, der das Persönliche, Fragile und Unabgeschlossene in den Mittelpunkt stellt.

Tickets >>hier<< (Link folgt).

 

Die Performance bildet den Auftakt der Reihe „UNEXPECTED LESSONS – _Knowledges of Body and Sound“. Ergänzt werden die Vorstellungen durch ein mehrtägiges Begleitprogramm:

 

GERMAINE ACOGNY – Die Essenz des Tanzes
Berlin-Filmpremiere
25. Mai 2026, 20.30 Uhr
Radialsystem, Berlin

Neben Workshops und einem künstlerischen Begegnungsraum zeigen wir am 25. Mai die Berlin-Premiere des Dokumentarfilms „Germaine Acogny - Die Essenz des Tanzes“ von Greta-Marie Becker. Der Film läuft im Anschluss deutschlandweit in den Kinos an.

Tickets >>hier<< (Link folgt).

 

AT THE TABLE WITH…
26. Mai 2026, 20.30 Uhr
Künstler*innengespräch mit Germaine Acogny, Patrick Acogny, Mansour Ciss Kanakassy, moderiert von Prof. Dr. Mariama Diagne und Isabel Raabe

 

TANZ-WORKSHOP mit Patrick Acogny
24. Mai 2026, 15-17 Uhr
Radialsystem, Berlin

Die Arbeit des senegalesisch-französischen Tänzers, Choreografen und Lehrer Patrick Acogny bewegt sich an der Schnittstelle zwischen zeitgenössischem afrikanischem Tanz, Körperarbeit und zeitgenössischer Choreografie. Sein kraftvolles und lebendiges Training richtet sich an alle Levels, denn wie er selbst sagt: „In vielen afrikanischen Kulturen beginnt man nicht damit, zu wissen, wie man tanzt. Man beginnt damit, da zu sein, zuzuhören und in den Kreis einzutreten.“ Der Workshop des international renommierten Künstlers basiert auf der Wirbelsäule als Quelle von Bewegung, Atmung und Polyrhythmik und entfaltet sich vom Warm-up bis hin zu kleinen choreografischen Sequenzen. Der Workshop wird von Live-Musik begleitet.

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TANZ-WORKSHOP mit Germaine Acogny
27. Mai 2026, 14-16 Uhr
Ort tbc

Germaine Acogny entwickelte eine eigene Technik, die sie als „Afrikanischer Tanz in moderner Ausdrucksform“ beschreibt. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Wirbelsäule – Sinnbild für Schlange und Lebensbaum. Warm-up, Bodenarbeit und choreografische Sequenzen laden Tänzer*innen aller Levels ein, ihre eigenen Bewegungsqualitäten neu zu entdecken und traditionelle Formen in eine zeitgenössische, universelle Tanzsprache zu transformieren. Der Workshop wird von Live-Musik begleitet.

Tickets >>hier<< (Link folgt).

 

Die Reihe „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“ wird gefördert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Performance SOMEWHERE AT THE BEGINNING by Germaine Acogny. Photo by Thomas Dorn
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